SÄK-HOTZEN-TREK Etappe 6
Mittel
Zum Abschluss der Etappe genießen Sie den Ausblick von der Ruine Wieladingen, wandern entlang der Lehnbachfälle und erreichen schließlich die Altstadt der berühmten Trompeterstadt Bad Säckingen.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Kulturelle Highlights
Zu Beginn der finalen Etappe eröffnet sich Ihnen vom Bergfried der Ruine Wieladingen eine wahrhaft atemberaubende Aussicht über das idyllische Murgtal. Sanfte Hügel, dichte Wälder und das leise Rauschen der Murg verschmelzen hier zu einem Panorama, das zum Verweilen einlädt. Einst war diese Gegend Schauplatz der sagenumwobenen Machenschaften des berüchtigten Hans von Wieladingen, dessen Geschichten bis heute die Fantasie anregen und die Region in ein geheimnisvolles Licht tauchen.
Der Weg führt Sie anschließend weiter entlang der wildromantischen Lehnbachfälle, deren Wasser sich glitzernd über moosbewachsene Felsen ergießt. Schon bald erreichen Sie das stille Naturschutzgebiet Thimos mit seinem herrlichen Weiher – ein Ort der Ruhe, an dem sich Natur und Gelassenheit auf besondere Weise begegnen.
Auf Ihrer weiteren Strecke durchqueren Sie die charmanten Ortsteile Harpolingen und Obersäckingen, bevor Sie schließlich wieder den Rhein erreichen. Dort erwartet Sie die malerische Altstadt von Bad Säckingen mit ihrem unverwechselbaren Flair. Historische Sehenswürdigkeiten wie die berühmte Holzbrücke Bad Säckingen – die längste gedeckte Holzbrücke Europas – sowie das eindrucksvolle St. Fridolinsmünster laden zum Entdecken ein. Gemütliche Cafés, kleine Gassen und ein vielfältiges Kulturangebot runden diese Etappe auf unvergessliche Weise ab.
Wegbeschreibung
Von der Bushaltestelle Rickenbach Friedborn orientieren wir uns auf dem Hochrhein-Höhenweg zum nahen Lehnhof und wandern leicht absteigend zur Ruine Wieladingen hinunter. Das historische Gemäuer mit dem restaurierten Bergfried steht in erhabener Position über dem steil einfallenden Murgtal. Unterhalb des begehbaren Wehrturms erläutern mehrere Infotafeln die umfangreiche Historie. Nach diesem spektakulären Start in den Wandertag ist der Steilabstieg entlang der munter plätschernden Lehnbachfälle zur Murgtalbrücke zu meistern. Gegenüber wartet der sofortige Wiederaufstieg bis zum Pflanzgarten, wo sich linker Hand der Abstecher zum Stellekopf anbietet. Vom Aussichtspunkt (Sackgasse) öffnet sich ein hübscher Blick zur vorhin besuchten Ruine.
Zurück am Pflanzgarten wandern wir geradeaus entlang der gelben Raute zum Wanderparkplatz Thimos. Nun nach rechts und zur wunderschön gelegenen Antoniuskapelle. Das kleine Gotteshaus ist wie das gesamte Naturschutzgebiet Thimos ein beliebtes Naherholungsziel für die Bewohner der Hochrheinregion. Vom Abzweig Thimos steuern wir noch einmal ins Murgtal hinab, welches wir bei der Lochmühle erreichen. Auch diesmal geht es direkt wieder bergan. Über eine aussichtsreiche Kuppe gelangen wir zur Herz Jesu Kapelle in Harpolingen, einem Ortsteil der Stadt Bad Säckingen. Auf der Dorfstraße kurz rechts, dann links in die Moosstraße und rechter Hand auf dem Neumattweg aus der Bebauung hinaus. Am Wegweiser Fluth wechseln wir von der gelben auf die blaue Raute und steigen nach links in einen steilen Taleinschnitt hinab. Zwischendurch erhebt sich markant vor uns der Spitzbühl, den man in einem unmarkierten Abstecher besteigen kann.
Schließlich führt uns die Harpolinger Straße nach Obersäckingen hinab. Wir passieren die Sankt Martinskirche und überqueren die Schaffhauser Straße (B34) nach rechts versetzt geradeaus. Hier nimmt uns die Heinrich-Hübsch-Straße auf, die uns nach Süden zum friedlichen Rheinuferweg bringt. An der Uferpromenade beginnt der gemütliche Spaziergang in die mediterrane Altstadt von Bad Säckingen. Am besten bleiben wir dem Uferweg bis zur imposanten Holzbrücke treu, unternehmen dann noch einen kleinen Umweg am charmanten Schloss Schönau vorbei und begeben uns in die Stadtmitte mit dem ehrwürdigen St. Fridolinsmünster. Der Weg zum nahegelegenen Bahnhof ist ausgeschildert.
Ausrüstung
- Dem Wetter angepasste Kleidung
- Festes Schuhwerk
- Verpflegung für unterwegs, im Sommer ausreichend Wasser
- Smartphone (GPS-Track, Deutschland-Ticket)
Kartenempfehlungen des Autors
Der SÄK-HOTZEN-TREK Flyer in unserem Prospekt-Shop:
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